Lärm: Ein Defizit das wir für den Profit zu ertragen haben? (Dokumentation)

29 Januar 2012 von VideoGold.de Keine Kommentare »
Er leben Sie live und hautnah mit, wie man Auswirkungen als Ursache diskutiert und versucht zu beheben. Keiner wir die Ursache ansprechen und fragen: Brauchen wir so viel Flugzeuge, Straßen und Schienen? Unsere Zivilisation wäre nicht mehr profitabel – aber finanzierbar. Der Billigflieger hebt auf Kosten der Flughafenanwohner ab. Er genießt den Ausblick in die [...]

Hat die Unterhaltungsindustrie mehr gestohlen als das Publikum?

29 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Ein Kommentar von Alexander Benesch
Man muss zugeben, der Deutsche Kim Schmitz von Megaupload wirkt wie ein klassischer Bond-Schurke: Er hat das Aussehen von Gert Fröbe in Goldfinger und die gleiche Leidenschaft für teure, mit bizarren Hight-Tech-Sicherheitsmaßnamen vollgestopfte Paläste wie Dr. No.

Es lohnt sich, die Anklageschrift zu lesen, die in detaillierter, kompakter Sprache erklärt wie das Modell Megaupload funktioniert hat. Nicht alle Juztizdokumente auf der Welt lesen sich wie eine Satellitenreceiver-Bedienungsanleitung in Farsi.

Schmitz und Co. bezahlten Leute dafür, urheberrechtlich geschütztes Material illegal zu kopieren und auf die Megaupload-Server hochzuladen. Auch mit der “Twinkie”-Verteidigungsstrategie (zu viele Süßigkeiten gegessen und deshalb eingeschränkt zurechnungsfähig gewesen) wird der dicke Deutsche vor Gericht kaum entschuldigen können, dass er jahrelang ganz genau wusste, dass fast gar keine Dateien wie “tante_ida_sommervideo.avi” oder “hamlet_shakespeare_play.mpg” auf Servern weltweit gehostet wurden, sondern eher kulturelle Perlen wie “weapons_of_ass_destruction_part_17-DVD-rip-w*a*r*e*z###-LOL-[spankwanker-group]“.

Es wurden automatisch Links generiert, die zu den Dateien hinführten, auch mehrere Links zu ein und derselben Datei. Der geneigte User konnte einfach auf irgendwelchen Linklisten in den Untiefen des Internets das Gewünschte suchen und über den jeweiligen Link zu der Megaupload-Datei sein Entertainment sehen. Allerdings musste man an Megaupload Geld bezahlen, damit nicht mittendrin der neuste Hollywood-Schinken stehenblieb. Über 100 Millionen Dollar spülte es durch diese Abos und Werbeeinblendungen in die Kassen.

Es war nie möglich, direkt auf der Megaupload-Seite nach urheberrechtlich geschütztem Material zu suchen. Irgendwie meinte man, auf diese Weise nicht belangt werden zu können. Auch die Nutzer meinten, unangreifbar zu sein. Vielleicht hängt nun für den einzelnen jetzt eine Stange Geld davon ab, was die Anklage mit den beschlagnahmten Daten anstellt und ob Schmitz einen Deal mit der Staatanwaltschaft aushandeln kann.

Anonymous ließ sich nicht lange nach dem “Bust” (Slang-Wort für Razzien) bitten und legte ein paar Webseiten lahm um für die kostenlose oder zumindest spottbillige Verfügbarkeit von hirnlosem Entertainment für die Massen zu kämpfen. Weil der Konsum von hirnloser Musik, Ass to Mouth und Hollywoods neuster Fortsetzung einer Fortsetzung die Welt retten wird. Ich schlafe nachts besser weil just in diesem Moment auf der Welt impotente Couch-Surfer sich die dritte Staffel von HEROES ansehen und Doritos essen.

Die Hollywood-Vertreter von RIAA und MPAA entrüsten sich über den millionenfachen Diebstahl, schließlich stünden Millionen Jobs in der Industrie und die ganze “Traumfabrik” auf dem Spiel. Nun, vielleicht ist Hollywood selbst schuld, dass das Publikum keine Ahnung hat, wie Filme eigentlich gemacht werden. Man wird im Fernsehen und im Kino ja schier zugemüllt mit dem Glanz der Stars, ihren Privatjets, Galas, Jachten und Drogenparties. Was kümmert es den Raubkopierer, wenn sich Tom Cruise nur noch einen Gulfstream IV-Jet leisten kann an Stelle eines Gulfstream V?

Dass die allermeisten Schauspieler in Los Angeles die wenigste Zeit überhaupt in der Branche arbeiten, sondern jahrelang kellnern und eine Absage nach der anderen kassieren in der vergeblichen Hoffnung, irgendwann den Durchbruch zu erleben, das will das Publikum gar nicht wissen. Oder dass fast alle Jobs bei den Blockbuster-Produktionen mies bezahlt sind und sich anfühlen wie eine Internierung in Guantanamo. Oder dass die “kreative” Branche von zugekoksten BWL-Absolventen und Anwälten dominiert wird. Sie glauben, die amerikanischen Zeichentrick-Klassiker wurden in Amerika gezeichnet? Ein paar Einzelbilder ja, der Rest (bis zu 30 Bilder pro Sekunde Film) wird an asiatische Billiglohn-Einrichtungen ausgelagert. Wenn Hollywood dichtmachen würde, suchen sich vielleicht Millionen US-Bürger endlich richtige Jobs.

Das Internet hat interessanterweise in den letzten Jahren schonungslos offengelegt, wie krass die Unterhaltungsindustrie selbst gestohlen hat. Star Wars ist nur eine Kollage aus anderen Stories; die entscheidenen Szenen kopierte man verbatim aus älteren Werken. Für Matrix stahlen die Wachowski-Brüder einfach die “The Invisibles”-Comics von Grant Morrison. Die Charaktere, die Optik, die Story, alles Morrison. Aber wehe sie laden sich den Film einfach so herunter, dann trifft sie die Rache der Warner-Brüder! Für Matrix Reloaded und Matrix Revolutions ließen sich die Wachowskis selbst eine Story einfallen und ruinierten prompt die Serie. Die Drehbücher sind nach einhelliger Meinung völlig misslungen und unverständlich, die Fans wünschen sich fast man hätte noch den Rest von Morrison geklaut.

James Cameron stahl das Drehbuch für den Terminator von Harlan Ellison. Seit einer gerichtlichen Auseinandersetzung steht im Abspann ein entsprechender Hinweis. Black Swan, Oscar-prämiert, ein dreistes Plagiat eines japanischen Animes namens Perfect Blue. Die Nerds unter den Filmemachern werden eingeholt von der Tatsache, dass ihr Publikum inzwischen auch zu Super-Nerds herangereift ist und die obsuren Filme fast besser kennt.

Quentin Tarrantino ist der Chief Honcho der Film-Diebe. Seine ach so geschätzten Dialoge? Gestohlen aus obskuren Trash-Filmen. Seine Drehbücher? Rip-offs. Reservoir Dogs ist nichts als der 1987er Hong Kong Action Film “City on Fire” mit westlichen Schauspielern und Popkultur-Dialogen.

In der Musikbranche sieht es nicht besser aus. Metallica, berühmt für ihre Musik und ihre Kampagne gegen die Musiktauschbörse Napster, stahlen eine signifikante Anzahl an Riffs und Melodien für ihre Hits von unbekannten Künstlern. Bei den nicht wenigen langweiligen Songs in der Metallica-Diskografie entsteht der Eindruck, hier die tatsächliche, echte Band zu hören: Ideenlose Millionäre die es nach Jahrzehnten im Handwerk immer noch nicht beherrschen, alleine ein Lied zu schreiben das nicht einschläfert. Das ganze Metal-Genre, mein eigener Favorit, leidet unter Kannibalismus und Ideenlosigkeit.

Pop: Man müsste Leute auftreiben die noch nie von Lady Gaga gehört haben und ihnen die Musik vorspielen. Ich wette alle würden urteilen es handle sich um radiofreundlichen, langweiligen Allerweltspop. Das einzig Aufmerksamkeit Erregende sind tatsächlich die Koteletts und wirren Plastikhüte die die Künstlerin auf der Bühne trägt.

Rap: Fette, alte hellhäutige Mogule aus LA stahlen früher noch Rock and Roll von den Afroamerikanern. Später stahlen ein paar wenige Afroamerikaner für fette, alte hellhäutige Mogule Musik von Leuten aller Hautfarbe und wurden selber dabei reich. Solange Leute aus der mittleren und unteren Mittelschicht weiter völlig überteuerte Billig-Klamotten von HipHop-Marken kaufen die aus Sklavenfabriken in Asien und Mittelamerika stammen, fahren ein paar wenige Straßenköter weiter Bentley und dürfen mit den weißen fetten alten Mogulen auf die gleichen Parties. Bloß nicht die Hip Hop-Klamotten warm waschen, sonst geht die Farbe raus!

Hier ist die magische Formel von Rap: Man bezahlt seine Homies im Studio dafür, kistenweise obskure Schallplatten aus aller Welt aus allen Epochen zu kaufen, gibt ihnen ein Päckchen Weed und lässt sie stundenlang das Zeugs dann durchhören. Stößt man auf etwas das sich zu stehlen lohnt, kopiert man die entsprechende Stelle in einen Sampler und schreibt den Namen des Lieds auf einen Zettel.

Ist der Zettel voll, bekommt ihn Oberhomie und er bastelt das Lied einfach nach oder loopt das Sample 40 Mal und legt eine Bassline drunter. Dann noch ein paar Phantasie-Reime drüber über das Gangsta-Leben und fertig ist der Hit! Wer hat nicht schon die Hüften geschwungen zu Dr. Dre’s “Nuthin’ but a ‘G’ Thang”, einem der “größten Klassiker” des Rap? Es handelt sich eigentlich um das Lied “I Want’a Do Something Freaky To You” von Leon Haywood. Man fragt sich, vom wem Haywood das Ganze vielleicht zuerst gestohlen hat…

That’s total shizzle my Dre-nizzle!

Man stahl in den 80ern aus den 60ern und 70ern. In den 90ern stahl man dann auch aus den 80ern. Dann stahl man Musik aus anderen Kulturkreisen, vornehmlich Indien und Pakistan, weil es sonst fast nichts mehr zu stehlen gab und man hoffte, dass der Diebstahl von weit entfernten Bangra-Platten weniger bemerkt werden würde.

Der größte Dieb der Branche ist vielleicht Timbaland, quasi der Quentin Tarrantino der Musik. Er behauptet, nur zu “samplen” wenn er ganze Lieder stiehlt ohne Lizenzkosten zu bezahlen. In Zeiten des Internets wird sein überhebliches vermeintliches Genie gnadenlos auf Youtube entlarvt. Suchen sie auf Youtube einfach nach Begriffen wie “Timbaland”,  “plagiarize”, “steal”, “music”. Puff Daddy hat wenigstens noch ordentlich Lizenz-Geld bezahlt für die alte weiße Popmusik die er dann an ein junges Publikum weiterverkauft hat.

Inzwischen sind die 90er auch länger her und die jüngeren Leute unter 23 kennen diese Musik nicht mehr. Was liegt also näher als Grabschändung zu betreiben beim 90er Jahre Euro-Trash-Elektro-Pop? Jezt wird aus Haddaways Gassenhauer “What is Love” mal eben Eminems neuester “Hit”. Wann kommt Lil Wayne mit einer Single auf dem Markt die auf dem Song “Cotton Eye Joe” basiert? Stellen sie sich tausende Weed rauchende Homies weltweit vor, die jetzt in diesem Moment in fensterlosen Räumen vor ihrem MPC-Sampler sizten und stundenlang “Musik” hören wie “Shut up” von “Sin with Sebastian” oder “No limits”von “2 unlimited”. Wahrscheinlich braucht man als Musik-Producer heutzutage mehr als nur Weed um den Job zu ertragen…

Wie Max Keiser kürzlich in seiner Sendung Keiser Report festhielt, handelt die Unterhaltungsindustrie mit Derivaten, i.e. mit hundertfach aufgewärmten Inhalten. Man bastelt Frankensteins aus den Leichenteilen von Werken, deren Urheber oft erfolglos blieben und sich nicht den Anwalt leisten konnten um gegen die Major Labels und Filmstudios vorzugehen. Lesen sie mal in ein Buch rein über das Filmemachen. Da finden sie dann Hinweise wie sie es erschweren, dass Studiobosse ihre Drehbücher stehlen. Das Raubkopieren verschlimmert die Situation weil niemand mehr das Risiko eingehen möchte, etwas anderes zu finanzieren als Fortsetzungen und Plagiate von erfolgreichen Schinken. Explosionen, Autos, Titten und Computereffekte kommen weltweit gleich gut an, im Gegensatz zu kulturell wichtigen Werken, die im Ausland vielleicht nichts einfahren. Glücklicherweise gibt es Web-Plattformen wie Kickstarter bei dem zahllose Klein- und Kleinstinvestoren neue, frische Projekte finanzieren können. Die Frage ist, ob sich auch hier wieder nur Plagiate von Mainstreamproduktionen durchsetzen können weil der Konsument glaubt, Filme wachsen auf Bäumen und produzieren sich wie fast von selbst.

Griechenland muss die Euro-Zone verlassen

29 Januar 2012 von RSS - Tagesaktuelle Kommentare und Kolumnen zu aktuellen Nachrichten - Commentarist Keine Kommentare »
Griechenland muss die Euro-Zone verlassen
DPA
Christoph B. Schiltz von Berliner Morgenpost zum Thema: Griechenland: Finanzkrise spitzt sich zu
Euro-Krise: Irgendwie mag dieses Wort niemand mehr hören. Dabei ist es noch lange nicht vorbei. Die Euro-Zone laviert weiterhin durch schweres Fahrwasser. Und das Gewürge um Griechenland geht weiter. Jetzt wird klar: Die Rettung des Euro wird...


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Die größten Zombies der Welt

29 Januar 2012 von Frank Meyer Keine Kommentare »
Die Show geht weiter! Ich beobachte die Zerstörung eines Imperiums. Alle Imperien müssen irgendwann untergehen. Das ist natürlich. Und die Natur steckt eine Zeitbombe in alles, was sie schafft..

Platzt jetzt die Bombe in Griechenland?

29 Januar 2012 von Goldreporter Keine Kommentare »
Vieles spricht nun dafür, dass das Land demnächst fallen gelassen wird und man den Steuerzahler einspringen lässt.

Romney und Gingrich kämpfen in Florida mit harten Bandagen

29 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Republikanische Bewerber greifen sich in Wahlspots an

TAMPA, 28. Januar (AFP) – Wenige Tage vor der nächsten Etappe im Vorwahl-Rennen der US-Republikaner in Florida haben die aussichtsreichsten Bewerber Mitt Romney und Newt Gingrich mit harten Bandagen um die Wählergunst gekämpft. Romneys Lager erinnerte am Samstag in einem neuen TV-Spot daran, dass Gingrich Ende der 90er Jahren wegen Verstößen gegen die ethischen Richtlinien des Kongresses zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Gingrich hielt dem Ex-Gouverneur von Massachusetts in Wahlspots dagegen seine wechselnden Positionen bei Themen wie Abtreibung vor und warf ihm Unehrlichkeit vor.

Nach einigem Auftrieb durch seinen Sieg bei den Vorwahlen vor einer Woche in South Carolina war Gingrich in jüngsten Umfragen wieder hinter seinen Rivalen zurückgefallen. Der Webseite realclearpolitics.com zufolge lag der Ex-Chef des Repräsentantenhauses im Schnitt bei 31 Prozent, während Romney auf 39 Prozent kam. Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum und der texanische Abgeordnete Ron Paul waren mit elf beziehungsweise knapp zehn Prozent abgeschlagen. Bei den Vorwahlen in Florida sind am Dienstag alle republikanischen Parteimitglieder in dem bevölkerungsreichen Staat zur Stimmabgabe aufgerufen.

Romney versuchte bei einem Wahlkampfauftritt vor ehemaligen Soldaten am Samstag, mit einer harten außenpolitischen Linie zu überzeugen. An seiner Seite hatte er den Vietnam-Veteran und republikanischen Präsidentschaftsbewerber aus dem Jahr 2008, John McCain. Dabei warf Romney Präsident Barack Obama vor, US-Gegnern wie Iran, Venezuela und Nordkorea nicht entschlossen genug die Stirn zu bieten. “Die Außenpolitik des schönen Gefallens klappt nicht sonderlich gut”, sagte Romney. Außerdem erklärte er, als Präsident das Militärbudget nicht zu kürzen und die Truppenstärke um 100.000 Mann zu erhöhen.

gw/ans

Gorbatschow will Referendum über Verfassungsreform

29 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Friedensnobelpreisträger macht Front gegen Putin

MOSKAU, 28. Januar (AFP) – Der letzte sowjetische Präsident Michail Gorbatschow tritt für ein Referendum zu einer Reform der russischen Verfassung ein. Die Massenproteste gegen die Herrschaft von Regierungschef Wladimir Putin zeigten, dass die Bevölkerung einen Wechsel des gesamten politischen Systems wünsche, schrieb Gorbatschow am Samstag auf der Internetseite der kremlkritischen Zeitung “Nowaja Gaseta”, die ihm zum Teil gehört. Russland stecke in einer schweren politischen Krise, die auch als Verfassungskrise gesehen werden könne.

Gorbatschow sprach sich für eine “neue starke demokratische Partei” aus. Diese sollte die Initiative zur Erneuerung der Verfassung ergreifen. Dazu solle in einem Volksentscheid die Frage gestellt werden: “Unterstützen Sie politische und Verfassungsreformen, die der Autokratie ein Ende setzen und Demokratie gewährleisten?” Nach Auffassung Gorbatschows zeigen Putins jüngste Reformvorschläge, dass Russlands starker Mann auch nach seiner mutmaßlichen Wahl zum Präsidenten außer kleineren Korrekturen alles beim Alten belassen wolle.

bt/ans

Euro-Gefahr

29 Januar 2012 von RSS - Tagesaktuelle Kommentare und Kolumnen zu aktuellen Nachrichten - Commentarist Keine Kommentare »
Euro-Gefahr
DPA
Michael Backhaus von Bild.de zum Thema: Aktuelle Beiträge zur Euro-Krise
Angela Merkel ist davon überzeugt, dass Griechenland in der Euro-Zone zu halten ist. Dafür spricht einiges. Die größte Gefahr für den Euro geht ohnehin weder von einzelnen Pleitestaaten noch von den Finanzmärkten aus.Die eigentliche Bedrohung...


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Experten der Internationalen Atomenergiebehörde im Iran eingetroffen

29 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Außenminister Salehi zeigt sich “optimistisch”

TEHERAN, 29. Januar (AFP) – Eine hochrangige Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist am Sonntag zu einer dreitägigen Mission im Iran eingetroffen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete, sind bis Dienstag Gespräche mit iranischen Vertretern geplant. Laut dem Irna-Bericht wird das Team um den belgischen Chefinspekteur Herman Nackaert zudem “wahrscheinlich” die Urananreicherungsanlage Fordo südlich von Teheran besuchen. Die iranische Regierung hatte Anfang Januar bekanntgegeben, in der unterirdischen Anlage Uran auf bis zu 20 Prozent anzureichern.

Die IAEA-Experten soll bei dem dreitägigen Besuch im Iran versuchen, die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der zum Stillstand gekommenen Gespräche über das iranische Atomprogramm zu schaffen. Der Westen wirft dem Iran vor, am Bau einer Atombombe zu arbeiten. Im November hatte auch die IAEA diesen Verdacht geäußert. Teheran weist die Vorwürfe zurück.

Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi äußerte sich “optimistisch” zu dem Besuch der IAEA-Experten, wie Irna weiter berichtete. Der Iran habe immer “umfassend und eng” mit der Atomenergiebehörde zusammengearbeitet und immer Transparenz hergestellt, sagte Salehi demnach vor einem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba. Er kündigte zudem an, dass der iranische Atomunterhändler Said Dschalili “bald” einen Brief an die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton schicken werde, in dem der Iran Zeit und Ort für neue Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm vorschlagen werde.

Im Streit um das iranische Atomprogramm hatte die EU am Montag ein schrittweise in Kraft tretendes Ölembargo gegen Teheran verhängt. Das iranische Parlament soll als Reaktion darauf von diesem Sonntag an über einen sofortigen Stopp der Öllieferungen nach Europa beraten.

mid

“Spiegel”: Zschäpe offenbar schon 2007 von Polizei vernommen

29 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Beamte ahnten nichts von wahrer Identität der Rechtsextremistin

BERLIN, 28. Januar (AFP) – Die Thüringer Neonazi-Zelle hätte nach Informationen des “Spiegel” womöglich bereits im Januar 2007 auffliegen können. Wie das Magazin vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtet, stießen sächsische Polizisten damals zufällig auf das Zwickauer Versteck der drei Rechtsextremen, die zu diesem Zeitpunkt bereits neun Morde verübt haben sollen. Allerdings hätten die Beamten nicht geahnt, wen sie vor sich hatten.

Laut “Spiegel” war es in der Wohnung über dem Versteck des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) in Zwickau zu einem mutwillig verursachten Wasserschaden gekommen. In der ebenfalls beschädigten Erdgeschosswohnung wohne eine Lisa D. gemeinsam mit zwei Männern, hätten die Hausbewohner der Polizei berichtet. Diese sei aber unter der Adresse nicht gemeldet gewesen. Als die Polizei an der Wohnungstür klingelte, öffnete eine Frau, die demnach ihren Namen mit “Susann E.” angab und behauptete, nur die Katzen einer Bekannten zu versorgen. Die Beamten habe sie nicht eingelassen.

Um den 10. Januar 2007 herum bestellten die Fahnder sie laut “Spiegel” in die Polizeidirektion Südwestsachsen in Zwickau zur Vernehmung. Die Zeugin sei tatsächlich gekommen und habe sich knapp 20 Minuten lang befragen lassen. Dabei habe sie sich in Widersprüche verwickelt, doch seien die Beamten nicht misstrauisch geworden. Die Ermittler gehen dem Magazin zufolge inzwischen davon aus, dass die Zeugin in Wahrheit Beate Zschäpe war, die in der Wohnung mit ihren Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos lebte.

Im Januar 2007 waren demnach die Vorwürfe gegen Zschäpe bereits verjährt, nachdem sie jahrelang wegen Bombenbaus gesucht worden war. Knapp dreieinhalb Monate nach der Vernehmung wurde in Heilbronn die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen, als Täter verdächtigt die Polizei die Terrorzelle.

ans

Gold-Future: Chartanalyse des Wochencharts

29 Januar 2012 von GoldSeiten.de - Aktuelle Marktberichte, Analysen und Kolumnen Keine Kommentare »
Chartanalyse Gold-Future Kursentwicklung aktuell 2011 Langfristchart Entwicklung Trend Charttechnik historisch Langzeitchart Analysen Prognose Preisentwicklung Goldmarkt Analyse der mittelfristig ...

US-Ökonom Shiller: "Keine globale, aber europäische Rezession"

29 Januar 2012 von GoldSeiten.de - Aktuelle Marktberichte, Analysen und Kolumnen Keine Kommentare »
Robert James Shiller ist US-Ökonom und der Schöpfer des gleichnamigen Case-Shiller-Index. Zusammen mit Karl E. Case und Allan Weiss hat er den Index in den 1980er Jahren entworfen. In Davos sprach er ...

Was die Signale aus Davos und von der Fed bedeuten

29 Januar 2012 von GoldSeiten.de - Aktuelle Marktberichte, Analysen und Kolumnen Keine Kommentare »
Gold und Silber entwickeln sich prächtig. Die grundsätzlichen Argumente dafür habe ich hier schon mehrfach genannt. Grund genug, auch den aktuellen Hintergrund auszuleuchten. Da gibt es nämlich viel z ...

Der Kapitalismus ist noch längst nicht am Ende

29 Januar 2012 von RSS - Tagesaktuelle Kommentare und Kolumnen zu aktuellen Nachrichten - Commentarist Keine Kommentare »
Der Kapitalismus ist noch längst nicht am Ende
DPA
Dorothea Siems von Welt Online zum Thema: Aktuelle Beiträge zur Euro-Krise
In der Krise wächst die Kritik an der Marktwirtschaft. Trotzdem ist sie enorm erfolgreich - weil sie ist lernfähig und flexibel ist, wenn man dem System die Freiheit dazu lässt. Sie soll endlich verschwinden. Diese zermürbende Krise, die...

Euro-Gefahr - Michael Backhaus von Bild.de

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Börse hat die Euro-Krise längst abgehakt

29 Januar 2012 von RSS - Tagesaktuelle Kommentare und Kolumnen zu aktuellen Nachrichten - Commentarist Keine Kommentare »
Börse hat die Euro-Krise längst abgehakt
DPA
Gottfried Heller von Welt Online zum Thema: Aktuelle Beiträge zur Euro-Krise
Die Politik ringt verzweifelt um Lösungen in der Euro-Krise. Doch auf dem Börsenparkett denken die Anleger schon längst an den nächsten Aufschwung. Wenig verheißungsvoll klangen noch am Jahresanfang die Kommentare zu den Börsenaussichten für...

Euro-Gefahr - Michael Backhaus von Bild.de
Der Kapitalismus ist noch längst nicht am Ende - Dorothea Siems von Welt Online

Ein Strich im Sand

29 Januar 2012 von RSS - Tagesaktuelle Kommentare und Kolumnen zu aktuellen Nachrichten - Commentarist Keine Kommentare »
Ein Strich im Sand
DPA
Werner Vontobel von der Freitag zum Thema: Aktuelle Beiträge zur Euro-Krise
Der Kasino-Kapitalismus belohnt das Raffen. Eine Steuer auf Wertschriftengeschäfte ist nicht nur moralisch richtig, sie bringt dem Staat auch die nötigen Milliarden Braucht Deutschland eine Steuer auf Finanztransaktionen? Die Frage ist...

Euro-Gefahr - Michael Backhaus von Bild.de
Der Kapitalismus ist noch längst nicht am Ende - Dorothea Siems von Welt Online
Börse hat die Euro-Krise längst abgehakt - Gottfried Heller von Welt Online

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Trügerischer Euroschein

29 Januar 2012 von RSS - Tagesaktuelle Kommentare und Kolumnen zu aktuellen Nachrichten - Commentarist Keine Kommentare »
Trügerischer Euroschein
DPA
Roland Tichy von Wirtschaftswoche Online zum Thema: Aktuelle Beiträge zur Euro-Krise
Die Italienisierung der Europäischen Zentralbank hat sich schon gelohnt: Die Euro-Krise verlängert ihren Weihnachtsurlaub bis Ostern. So entspannt schien die Lage schon lange nicht mehr: Die Staatsschuldenkrise gebannt, der Euro stabil, der Dax...

Euro-Gefahr - Michael Backhaus von Bild.de
Der Kapitalismus ist noch längst nicht am Ende - Dorothea Siems von Welt Online
Börse hat die Euro-Krise längst abgehakt - Gottfried Heller von Welt Online

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Deutschland und am Ende die Sprüche

29 Januar 2012 von Frank Meyer Keine Kommentare »
Sie könnten natürlich das „und“ in der Überschrift an eine andere Stelle setzten, wie immer sie wollen, es ist alles nur eine Frage von Raum, aber auch von Zeit. Probieren Sie es doch mal aus... Und dann?

Gingrich Rise Is Triumph Of Style Over Substance

29 Januar 2012 von Jeff Harding Keine Kommentare »

COMMENTARY

This article is from Cato. For a list of Newt’s top ten wackiest ideas, go here


“Gingrich Rise Is Triumph Of Style Over Substance”

by Gene Healy

 This article appeared in DC Examiner on January 24, 2012.

On the eve of Newt Gingrich’s landslide victory in the South Carolina primary, CNN’s Erin Burnett let the former speaker expound on the success of his “kick the moderator” debate strategy.

“I think there’s something going on here that’s very deep,” Gingrich said. “People want a leader who’s forceful… Part of it is, you know, if I’d said ‘The color is blue!‘ — it’s the forcefulness… That delivery, that clearness is as important as the specific topic,” he explained.

Watching the interview, I had a disturbing thought: Has Newt Gingrich become self-aware?

I’ve never heard a better explanation for the former speaker’s ability to cloud conservatives’ minds. How, after all, did a man who’s the very model of a Beltway-consensus influence-peddler convince Tea Party voters he represents “real change”? It’s the “forcefulness,” stupid!

Unfortunately, what’s going on here is not “very deep.” Gingrich’s rise represents the triumph of rhetorical style over substance. In a way, it’s the ultimate tribute to Barack Obama.

The Washington Post’s Ezra Klein asked a good question on Sunday: “What are Newt Gingrich’s big ideas?” “I’m at a loss to name even one,” he admitted.

Gingrich has an enviable rep as a one-man think tank, but in his wilderness years, he made a sweet living as a “forceful” pitchman for utterly conventional center-left policies: Medicaid expansion, the individual mandate, cap and trade, “clean energy” subsidies, and the like. Newt does a great impression of a red-state firebrand, but when it comes to policy, “the color is blue.”

That’s not to say that Gingrich has never had an unconventional idea. This is a guy who bragged in a 2005 GQ interview that “I first talked about [saving civilization] in August of 1958″ — when he was a rising sophomore in high school.

Some of Gingrich’s big ideas are charmingly batty. Given his worries about global warming, Newt has probably abandoned his 1984 plan for “a mirror system in space” that “could affect the earth’s climate by increasing the amount of sunlight.”

But the Trekkie zeal remains, judging by one of my favorite recent headlines: “Gingrich Said Freddie Mac Could Be Good Model for Mars Travel” (Bloomberg, Dec. 2, 2011).

Gingrich’s rise represents the triumph of rhetorical style over substance.

Some of Gingrich’s other fancies are less charming. The candidate who’s warned of a “gay and secular fascism” sweeping the country has an impressive authoritarian streak of his own.

As Klein notes, in 1996, Gingrich had the “big idea” of instituting the death penalty for anyone who brought more than 2 ounces of marijuana into the United States.

Today, Gingrich condemns the Stop Online Piracy Act as censorship, but in 2006 he supported empowering “federal judges who’ve served in combat” to shut down “jihadist” websites.

 This December, he advocated sending U.S. marshals to arrest activist judges who rule against religious displays in public schools (maybe combat-hardened jurists will get a pass).

Say what you will about Gingrichian authoritarianism — at least it won’t be “gay and secular”!

At this writing, Gallup has Gingrich neck and neck with Romney for the Republican nomination. If he gets the nod, no doubt he’ll send a thrill up many a leg in the debates. But his odds of actually winning the presidency are slim indeed.

Recall that in 2004, after Obama’s GOP opponent for the U.S. Senate, Jack Ryan, imploded in a sex scandal, the party nominated Alan Keyes: another “forceful” debater with a weakness for loopy ideas. How’d that work out?

Keyes went on to run a short-lived cable talk show (the somewhat defensively titled “Alan Keyes Is Making Sense”) and a role as lead plaintiff in a birther lawsuit. Obama went on to the U.S. Senate and, in short order, the presidency.

Gene Healy is a vice president at the Cato Institute and the author of The Cult of the Presidency: America’s Dangerous Devotion to Executive Power.

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Gold Bonds: Averting Financial Armageddon

28 Januar 2012 von Keith Weiner Keine Kommentare »

After the near-collapse of the financial system in 2008, a growing number of people have come to realize that our monetary disease is terminal.  It is that group to whom I address this paper.  I sincerely hope that this group includes leaders in business, finance, and government.

 I do not believe that my proposal herein is necessarily “realistic” (i.e. pragmatic).  There are many interest groups that may oppose it for various reasons, based on their short-sighted desire to try to continue the status quo yet a while longer.  Nevertheless, I feel that I must write and publish this paper.  To say nothing in the face of the greatest financial calamity would go against everything I believe.

 * * * * *

It seems self-evident.  The government can debase the currency and thereby be able to pay off its astronomical debt in cheaper dollars.  But as I will explain below, things don’t work that way.  In order to use the debasement of paper currencies to repay the debt more easily, governments will need to issue and use the gold bond[1].

I give credit for the basic idea of using gold bonds to solve the debt problem to Professor Antal Fekete, as proposed in his paper: “Cut the Gordian Knot: Resurrect the Latin Monetary Union”.  My paper covers different ground than Fekete’s, and my proposal is different as well.  I encourage readers to read both papers.

The paper currencies will not survive too much longer.  Most governments now owe as much or more than the annual GDPs of their nations (typically far more, under GAAP accounting).  But the total liabilities in the system are much larger.

Even worse, in the formal and shadow banking system, derivative exposure is estimated to be more than 700 trillion dollars.  Many are quick to insist that this is the “gross” exposure, and the “net” is much smaller as these positions are typically hedged.  But the real exposure is close to the “gross” exposure in a crisis.  While each party may be “hedged” by having a long leg and a balancing short leg, these will not “net out”.  This is because in times of stress the bid (but not the offer) is withdrawn.  To close the long leg of an arbitrage, one must sell on the bid (which could be zero).  To close the short leg, one must buy at the offer (which will still be high).  When the bid-ask spread widens that way, it will be for good reason and it does not do to be an armchair philosopher and argue that it “should not” occur.  Lots of things will occur that should not occur.

For example, gold should not go into backwardation.  This is another big (if not widely appreciated) piece of evidence that confidence in the ability of debtors to pay is waning.  Gold and silver went into backwardation in 2008 and have been flitting in and out of backwardation since then.  Backwardation develops when traders refuse to take a “risk free” profit.  That is, the trade is free from all risks except the risk of default and losing one’s metal in exchange for a defaulted futures contract.  See my paper for a full treatment of this topic.

The root cause of our monetary disease has its origins in the creation of the Fed and other central banks prior to World War I, and in the insane treaty signed in 1944 at Bretton Woods in which many nations agreed for their central banks to use the US dollar as if it were gold, and this paved the way for President Nixon to pound in the final nail in the coffin.  He repudiated the gold obligations of the US government in 1971, thereby plunging the whole world into the regime of irredeemable paper.

The US dollar game is a check-kiting scheme.  The Fed issues the dollar, which is its liability.  The Fed buys the US Treasury bond, which is the asset to balance the liability.  The only problem is that the bonds are payable only in the central bank’s paper scrip!  Meanwhile, per Bretton Woods, the rest of the world’s central banks use the dollar as if it were gold.  It is their reserve asset, and they pyramid credit in their local currencies on top of it.

It is not a bug, but a feature, that debt in this system must grow exponentially.  There is no ultimate extinguisher of debt.  In my paper on inflation, I define inflation as an expansion of counterfeit credit.  I define deflation as a forcible contraction of counterfeit credit, and the inevitable consequence of inflation.  Well, we have had many decades of rampant expansion of counterfeit credit.  Now we will have deflation, and the harder the central banks try to fight it by forcing yet more expansion of counterfeit credit, the worse the problem becomes.  With leverage everywhere in the system, it would not take many defaults to wipe out every financial institution.  And there will be many defaults.   One default will beget another and once it really begins in earnest there will be no stopping the cascade.

Another key problem is duration mismatch.  Today, every bank and financial institution borrows short to lend long, many corporations borrow short to finance long-term projects, and every government is borrowing short to fund perpetual debts.  Duration mismatch can cause runs on the banks and market crashes, because when depositors demand their money, banks must desperately sell any asset they can into a market that is suddenly “no bid”.  In two papers , I cover duration mismatch in banks and corporations in more depth.

Most banks and economists have supported a policy of falling interest rates since they began to fall in 1981.  But falling interest rates destroy capital, as I explain in that last paper, linked above.  As the rate of interest falls, the real burden of the debt, incurred at higher rates, increases.

Related to this phenomenon is the fact that the average duration of bonds at every level has been falling for a long time (US Treasury duration began increasing post 2008, but I think this is an artifact of the Fed’s purchases in their so-called “Quantitative Easing”).  Declining duration is an inevitable consequence of the need to constantly “roll” debts.  Debts are never repaid, the debtor merely pays the interest and rolls the principal when due.  As the duration gets shorter and shorter, the noose gets tighter and tighter.  If there is to be a real payback of debt, even in nominal terms, we need to buy more time.  At the US Treasury level, average duration is about 5 years.  I doubt that’s long enough.

And of course the motivation for building this broken system in the first place is the desire by nearly everyone to have a welfare state, without the corresponding crippling taxation.  It has been long believed by most people a central bank is just the right kind of magic to let one have this cake and eat it too, without consequences.  Well, the consequences are now becoming visible.  See my papers discussing what raising taxes will do, especially in the bust phase like we have now.

In reality, stripped of the fancy nomenclature and the abstraction of a monetary system, the picture is as simple as it is bleak.  Normally, people produce more than they consume.  They save.  A frontier farmer in the 19th century, for example, would dedicate some work to clearing a new field, or building a smokehouse, or putting a wall around a pasture so he could add to his herd.  But for the past several decades, people have been tricked by distorted price signals (including bond prices, i.e. interest rates) into consuming more than they produce.

In any case, it is not possible to save in an irredeemable paper currency.  Depositing money in a bank will just result in more buying of government bonds.  Capital accumulation has long since turned to capital decumulation.

This would be bad enough, as capital is the leverage on human effort that allows us to have the present standard of living.  We don’t work any harder than early people did 10,000 years ago, and yet we are vastly more productive due to our accumulated capital.

Now much of the capital is gone, and it cannot be brought back.  It will soon be impossible to continue to paper over the losses.  The purpose of this piece is not to propose how to save the dollar or the other paper currencies.  They are past the point where saving them is possible.  This paper is directed to avoiding the collapse of our civilization.

If we stay on the present course, I think the outcome will look more like 472 AD than 1929.  We must solve three problems to avoid that kind of collapse:

  1. Repayment of all debts in nominal terms
  2. Keep bank accounts, pensions, annuities, corporate payrolls, annuities, etc. solvent, in nominal terms
  3. Begin circulation of a proper currency before the collapse of the paper currencies, so that people have something they can use when paper no longer works

I propose a few simple steps first, and then a simple solution.  All of this is designed to get gold to circulate once again as money.  Today, we have gold “souvenir coins”.  They are readily available, and have been for many years, but they do not circulate.

A gold standard is like a living organism.  While having the right elements present and arranged in the right way is necessary, it is not sufficient.  It must also be in constant motion.  Gold, under the gold standard, was always flowing.  Once the motion is stopped, restarting it is not easy.  This applies to a corpse of a man as well as of a gold standard.

 The first steps are:

  1. Eliminate all capital “gains” taxes on gold and silver
  2. Repeal all legal tender laws that force creditors to accept paper
  3. Also repeal laws that nullify gold clauses in contracts
  4. Open the mint to the (seigniorage) free coinage of gold and silver; let people bring in their metal and receive back an equal amount in coin form.  These coins should not be denominated in paper currency units, but merely ounces or grams

Each of these items removes one obstacle for gold to circulate as money, alongside the paper currencies.  The capital “gains” tax will do its worst damage precisely when people need gold the most.  At that point, the nominal price of gold in the paper currencies will be rising very rapidly.  Any sale of bullion will result in a tax of virtually the entire amount, as the cost basis from even a few weeks prior will be much lower than the current price.  This amounts, in the US, to a 28% confiscation of gold.  This tax will force people to keep gold underground and not bring it to market.  It will contribute to the acceleration of permanent backwardation.

 It is important to realize that gold is not “going up”.  Paper is going down.  There is no gain for the holder of gold; he has simply not lost wealth due to the debasement of paper.

 Current law forces creditors to accept paper as payment in full for all debts, and there are also laws that nullify gold clauses in contracts.  Repeal them, and let creditors and borrowers negotiate something mutually agreeable.

Finally, the bid-ask spread on gold bullion coins such as the US gold eagle or the South African Krugerrand is too wide.  If the mint provided seigniorage-free coinage service, then people would bring in gold bars and other forms of bullion until the bid-ask spread narrowed appropriately.  One of the attributes that gives gold its “moneyness” is its tight spread (even today, it is 10 to 30 cents per $1600 ounce!)  But currently, this tight spread only applies to large bullion bars traded by the bullion banks and other sophisticated traders.  This spread must be available to the average person.

As I said earlier, these steps are necessary.  Gold certainly will not circulate under the current leftover regime from Roosevelt and Nixon.  But it is not sufficient to address the debt problem.

 Accordingly, I propose a simple additional step.  The government should sell gold bonds.  By this, I do not mean gold “backed” paper bonds.  I mean bonds denominated in ounces of gold, which pay their coupon in ounces of gold and pay the principal amount in ounces of gold.  Below, I explain how this will solve the three problems I described above.

Mechanically, it is straightforward.  The government should set a rule that, to buy a gold bond, one does not bid dollars.  One bids paper bonds!  So to buy a 100-ounce gold bond, then one could bid for example $160,000 worth of paper bonds (assuming the price of gold is $1600 per ounce).  The government retires the paper bond and in exchange replaces it with a newly-issued gold bond.

The government should start with a small tender, to ensure a high bid to cover ratio.  And a series of small auctions will give the market time to accept the idea.  It will also allow the development of gold bond market makers.

With gold bonds, it would be possible to sell long durations.  With paper, there is no good reason to buy a 30-year bond (except to speculate on the next move by the central bank).  The dollar is expected to fall considerably over a 30-year period.  But with gold, there is no such debasement.  The government could therefore exchange short-duration debt for long-duration debt.

At first, the price of the gold bonds would likely be set as a straight conversion of the gold price, perhaps adjusted for differing durations.  For example, a 100 ounce gold bond of 30 years duration might be bid at $160,000 worth of 30-year paper bond.

But I think that the bid on gold bonds will rise far above “par”, for several reasons I will discuss below.

The nature of the dynamic will become clear to more and more people in due course.  In the present regime, there is a common misconception that the yield on a bond is set by the market’s expectation of how much consumer prices will rise (the crude proxy for the loss of value for the dollar).  But this is not true.  Unlike in a gold standard, in an irredeemable paper standard, people are disenfranchised.  They have no say over the rate of interest.  The dollar system is a closed loop, and if you sell a bond then you either hold cash in a bank, which means the bank will buy a bond.  Or you buy another asset.  In which case the seller of that asset holds cash in a bank or buys a bond.  This is one of the reasons why the rate of interest has been falling for 30 years despite huge debasement.  All dollars eventually go into the Treasury bond.

The price of the paper bond today is set by a combination of central bank buying, and structural distortions in the system.  But it is a self-referential price, in a game between the Treasury and the Fed.  The price of the bond does not really come from the market.  And this impacts every other bond in the universe, which all trade at varying spreads to the Treasury.

An alternative to paper bonds would be very attractive to those who want to save and earn income for the long term, pension funds, annuities, etc.  Not only will the price of gold continue to rise (i.e. the value of the paper currency will continue to fall towards zero), but also a premium for gold bonds would develop and grow.  The quality asset will be recognized to be worth more, and at the least people would price in whatever rate of the price of gold they expect to occur over the duration of the bond.

This dynamic—a rising price of gold, and a rising exchange value of gold bonds for paper bonds—will allow governments and other debtors to use the devaluation of paper as a means to repay their debts in nominal terms, but affordably in real terms.

This is impossible under paper bonds!  This is because the process of debasement is a process of the Treasury borrowing more money.  Debt goes up to debase the dollar.  This path leads not to repayment of the debt cheaply, but to exponentially growing debt until a total default.

So we have solved problem number one.  With a rising gold price, and a rising exchange rate of gold bonds for paper bonds, we have set up a dynamic whereby every paper obligation can be met in nominal terms.  Of course, the value of that paper will be vastly lower than it is today.  This is the only way that the immense amounts of debt outstanding can possibly be honored.

This also solves problem number two.  If every financial institution is repaid every nominal dollar it is owed, then they will remain solvent.  To be sure, pension payments, bank accounts, corporate payroll, and annuities etc. will be of much lower real value.  But there is a critical difference between smoothly losing value vs. abruptly losing everything, along with catastrophic failure of the financial system.

I want to address what could be a misconception at this point.  Does this work only for governments that have gold reserves in the vaults?  No, this is not about gold reserves.  While that may help accelerate a gold bond program, the essential is not gold stocks but gold flows.  The government issuer of gold bonds must have a gold income (or a credible plan to develop one quickly).

And this leads to problem number three.  Gold does not circulate today.  Who has a gold income?  That is where we must look to begin the loop.  There is one kind of participant today who has a gold income: the gold miner.  Beset by environmentalist lawsuits, regulations, permits, impact studies, fees, labor law, confiscatory taxes, and other obstacles created by government, these companies still manage to extract gold out of the ground.

The gold miners are the group to which we must turn to help solve the catch-22 of getting gold to circulate from the current state where it does not.  I think there is a simple win-win proposition to offer them.  In exchange for exemptions from the various taxes, regulations, environmentalism, etc. they have a choice to pay a tax in gold bullion.

There are other kinds of entities to consider taxing, but the problem is that they all would need to buy gold in the open market in order to pay the tax.  As the price begins to rise exponentially, this will be certain bankruptcy for anyone but a gold miner.

And now, look at the progress we’ve made on the problem of getting gold to circulate.  We have gold miners paying tax in gold to governments who are making bond coupon payments in gold to investors who now have a gold income.  We can see how gold bond market makers will enter the scene, and earn a gold income to provide liquidity for bonds that are not “on the run”.  These bond market makers could pay a tax in gold also.

And we have released other creditors from any restriction in lending and demanding repayment in gold.  And anyone else in a position to sign a long-term agreement involving a stream of payments over a long period of time, such as landlords, can incorporate gold clauses in their contracts.  And if the tenant has a gold income, perhaps from owning a gold bond, he can manage his cash flows and confidently sign such a lease.

Note that the lender, unlike the employee, the restaurant, or most other economic actors, is in a position to demand gold.  While everyone else would like to be paid in gold, they haven’t got the pricing power to demand it.  The lender can say: “if you want my capital, you must repay it in gold!”

If enough gold bonds are issued soon enough, we may reverse the one-way flow of gold from the markets into private hiding, that is inexorably leading to inevitable permanent backwardation and the withdrawal of all gold from the system.

One of the key points in my backwardation paper is that the value of the dollar collapses to zero not as a consequence of the quantity of dollars rising to infinity, but because of the desire of some dollar holders to get gold.  If they cannot trade paper for gold, then they will trade paper for commodities without regard to price and trade those commodities for gold.  This will cause the price of the commodities in dollar terms to rise to levels that make the dollar useless in trade (and collapse the price of commodities in gold terms).

If we reverse the flow of gold out of the markets, we may be able to prevent this disaster from occurring.  The dollar will then continue to lose value in a continuous (if accelerating) manner, as people migrate to gold.

This is the best outcome that could possibly be hoped for.  If it occurs along with a reduction in spending so that spending does not exceed (tax) revenues, we will avert Armageddon and be on the path to a proper and real recovery.  To be clear, times will be hard and the average standard of living will decline precipitously.

But this is infinitely preferable to total collapse.

It is now up to farsighted leaders, especially in government, to take the first concrete steps towards saving Western Civilization.


[1] Wherever I refer to gold, I also mean silver.  For the sake of brevity and readability I will only say gold in most cases.

© Jan 24 by Keith Weiner

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Schlagzeilen vom 28.01.2012

28 Januar 2012 von Krise-News Keine Kommentare »

Deutschland: + Studie: Vorratsdatenspeicherung verbessert die Aufklärungsquote nicht +

Europa: + Griechenland sträubt sich gegen EU-Aufpasser + Davos sucht verzweifelt nach den guten Kapitalisten + Roubini prophezeit Portugal griechische Tragödie + Fitch stuft fünf Länder der Euro-Zone herab + Vorratsdatenspeicherung: Entscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof +

Deutschland:

Heise: Studie: Vorratsdatenspeicherung verbessert die Aufklärungsquote nicht (Trotzdem wird CDU/CSU und das BKA weiter die Vorratsdatenspeicherung fordern. Was interessieren schon solche Ergebnisse, die nicht ins eigene Konzept passen?)

Europa:

Spiegel: Griechenland sträubt sich gegen EU-Aufpasser (Ist das auch wieder alternativlos? Dass sich irgendwann alle überschuldeten europäischen Staaten unter die Finanzkontrolle von Brüssel begeben müssen?)

Welt: Davos sucht verzweifelt nach den guten Kapitalisten (Ist es wirklich allein der Kapitalismus, der “böse” ist? Oder eher manche Marktteilnehmer, manche Marktstrukturen (-> Monopole, Lobbyeinfluss auf Politik) etc.)

Ftd: Roubini prophezeit Portugal griechische Tragödie (Wer den griechischen Weg geht, der muss auch mit einer “Tragödie” wie in Griechenland rechnen. Wie wäre es mal mit einem ganz anderen Weg? Z.B. mit dem Austritt aus dem Euro?)

Ftd: Fitch stuft fünf Länder der Euro-Zone herab (Ein Teufelskreis: Weil man die Staaten herabstuft, haben die es in Zukunft noch schwerer, sich zu refinanzieren. Also ist der Ausblick negativ. Und weitere Abstufungen drohen in Kürze. Wann beginnt der Abstufungswettlauf für die USA?)

Telepolis: Vorratsdatenspeicherung: Entscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof (Vielleicht lässt sich ja darüber der Ausbau der Überwachung etwas ausbremsen.)

Debatte um mögliche EU-Kontrolle der griechischen Finanzpolitik

28 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Merkel rechnet mit Verbleib Athens in Eurozone

FRANKFURT/MAIN, 28. Januar (AFP) – Zwischen dem hochverschuldeten Griechenland und anderen Euro-Staaten bahnt sich ein Streit um eine stärkere Überwachung Athens durch die EU an. Auf eine solche Kontrolle der griechischen Finanzpolitik durch die EU dringen Deutschland und andere Staaten, wie am Samstag aus europäischen Kreisen verlautete. Laut “Spiegel” könnte das zweite Griechenland-Hilfspaket deutlich teurer werden als bislang geplant.

“Es gibt in der Eurogruppe interne Überlegungen und Vorschläge – einer davon stammt aus Deutschland – wie man mit Länderprogrammen, die kontinuierlich ‘off track’ sind, konstruktiver umgehen kann”, hieß es am Samstag aus europäischen Kreisen. Schon jetzt seien Vertreter der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) zur Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen in Griechenland.

Dies könne noch stringenter geschehen durch “externe Expertise, die durch die EU-Institutionen vor Ort geleistet werden könnte und die auch bestimmte Entscheidungsrechte beinhalten sollte”, hieß es weiter. Damit wurde ein Bericht der “Financial Times” über einen deutschen Vorschlag bestätigt, wonach die Finanzminister der Euro-Länder vor Zahlungen aus dem geplanten zweiten Hilfspaket einen Beauftragten ernennen sollen, der ein Veto gegen finanzielle Entscheidungen der griechischen Regierung einlegen kann.

“Die Haushaltskonsolidierung muss unter ein strenges Steuerungs- und Kontrollsystem gestellt werden”, heißt es laut “Financial Times” in dem Vorschlag. Weil Athen seine Zusagen bislang nicht zufriedenstellend eingehalten habe, müsse es akzeptieren, “für einen gewissen Zeitraum” die Souveränität über seinen Haushalt abzugeben.

In griechischen Regierungskreisen wurde bestätigt, dass der Eurogruppe ein inoffizielles Arbeitsdokument vorgelegt wurde, das die Übernahme der Kontrolle über die griechische Finanzpolitik durch die EU vorsieht. Für Griechenland komme eine solche Möglichkeit aber nicht in Betracht: “Es ist ausgeschlossen, dass wir das akzeptieren, diese Kompetenzen fallen unter die nationale Souveränität”, hieß es in Athen.

Griechenland verhandelt seit Wochen mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt, der Voraussetzung für das neue Hilfspaket der Euro-Länder und des IWF in Höhe von 130 Milliarden Euro ist. Ziel ist ein Schuldenerlass der Privatgläubiger von 50 Prozent der Forderungen, was rund 100 Milliarden Euro entspricht.

Die EU-Staaten hoffen, dass vor dem EU-Gipfel in Brüssel am Montag eine Lösung gefunden wird. Nach Gesprächen mit Ministerpräsident Lucas Papademos und Finanzminister Evangelos Venizelos sprachen die Gläubiger am Freitag zumindest von einigen “wichtigen Einigungen”.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Spiegel” wird in der Troika inzwischen damit gerechnet, dass das Rettungspaket größer ausfallen muss als Ende Oktober auf einem EU-Gipfel beschlossen. Statt der 130 Milliarden Euro benötige Athen vermutlich 145 Milliarden Euro. Grund sei eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Griechenland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekräftigte in der “Bild am Sonntag”, sie rechne trotz der Schuldenkrise mit einem Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone. Sie gehe davon aus, dass Griechenland in der Währungsunion bleibe und dass weitere EU-Staaten den Euro übernehmen.

fs/ju

Wenn die Seele leidet | Wege aus der Depression oder in die Medikamention?

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Merkel rechnet mit Athens Verbleib in Euro-Zone

28 Januar 2012 von Alexander Benesch Keine Kommentare »

Seehofer will Ausscheiden Griechenlands nicht ausschließen

BERLIN, 28. Januar (AFP) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnet trotz der Schuldenkrise mit einem Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone. Sie gehe davon aus, dass Griechenland in der Währungsunion bleibe und dass weitere EU-Staaten den Euro übernehmen, sagte Merkel in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der “Bild am Sonntag”. “Wir haben derzeit 17 Euro-Staaten, und ich rechne damit, dass es mehr werden”, sagte die Kanzlerin.

An der Gemeinschaftswährung wolle sie auf jeden Fall festhalten: Der Euro sei ein “entscheidender Schritt zu einer tieferen europäischen Integration, den man nicht ohne schwerwiegende Folgen und große Risiken rückgängig machen könnte”, sagte die CDU-Chefin. “Das wäre mit mir auch nicht zu machen, denn gerade wir Deutschen haben vom Euro sehr profitiert.”

Der Vorsitzende der Schwesterpartei CSU, Horst Seehofer, wollte einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone hingegen nicht ausschließen. “Wir müssen uns dieser Diskussion stellen”, sagte Seehofer der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Samstagsausgabe). “Wenn Griechenland die erforderlichen Sanierungsschritte in der Euro-Zone nicht gehen kann, dann sollte das Land erkennen, dass es sich einen anderen Weg suchen muss.” Die Folgen eines griechischen Austritts halte er für verkraftbar.

pw/ju

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Merkels Fiskalpakt ist sein Papier nicht wert

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DPA
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